Mein größter Glücksmoment ist, wenn wir nach mehreren Stunden schwierigen Aufstiegs, hoch über der Waldgrenze in südseitigen, felsigen Gipfelbereichen, von mächtigen Steinböcken empfangen werden. Die imposanten Tiere mit ihrem gewaltigen Gehörn beobachten uns neugierig und von oben herab, meist schon lange bevor wir sie entdecken. Gleichzeitig wirkt es oft so, als würden sie sich darüber wundern, was uns antreibt, bis zu ihnen aufzusteigen“, erzählt Sepp Egarter von seltenen, aber umso eindrucksvolleren tierischen Begegnungen auf seinen Skitouren in den Julischen Alpen. Egarter ist Berg- und Skiführer und leitet die Alpinschule 4 Jahreszeiten in Villach und er ist angetan vom Skitouren-Juwel Julische Alpen. „Sie sind als Skitourengebiet relativ unbekannt. Das liegt daran, dass sie alpinistisch inbesondere felsbezogen wahrgenommen werden, was speziell mit den gewaltigen Nordwänden etwa am Triglav, Montasio oder Mangart zu tun hat“, weiß Egarter. Der Winter hingegen erfährt wenig Aufmerksamkeit, trotz der zahlreichen herausragend schönen Bergabenteuer, die man hier genießen kann. „Ihre monumentalen Felsbereiche bieten gerade auch im Winter phänomenales Erlebnispotenzial“, schwärmt er.

 

Imposant & meist anspruchsvoll

Die prächtigen, nicht enden wollenden alpinen Felslandschaften der Julischen Alpen, deren Name auf den römischen Kaiser Julius Caesar zurückgehen soll, kann man sich im Winter auf einigen einfacheren Skitouren, etwa auf den Monte Lussari oder zum Rifugio Zacchi, nähern. Die besonders attraktiven, vom Gesamterlebnis her einzigartigen Touren aber sind passionierten Skitourengehern vorbehalten. „Wirklich Spaß hat man hier mit mittlerem und gehobenem Skitourenkönnen, verbunden mit guter Kondition. Das liegt an Aufwärm-Zustiegen durch lange Täler oder auf Skiwegen, die im Sommer Forststraßen sind, vor allem aber an den vielen oft extrem steilen Rinnen, die sich in gewaltigen Felsbereichen nach oben ziehen“, weiß der Villacher Bergprofi. Sehr reizvoll ist, so Egarter, „die Kombinationsmöglichkeit von nordseitigen, schattigen, kalten Bereichen, wo es Pulverschnee gibt, mit zeitgleichen Firnverhältnissen auf der Südseite.“

„Für viele der schwierigeren Skitouren müssen die Schnee- und Wetterverhältnisse sehr gut passen. Nicht jede Tour ist immer machbar. Deshalb ist es wichtig, den ganzen Winter über die Niederschlags-, Wind- und Temperaturentwicklung zu beobachten“, warnt der Experte davor, eine bestimmte Tour um jeden Preis machen zu wollen. Wichtig ist zu wissen, dass viele der Skitouren nicht bis auf Gipfel führen, sondern heran an Wandfüße der Nordwände, bis auf Scharten und Kare oder bis zu den Skidepots, von wo aus, bei passenden Verhältnissen, großem Können und entsprechender Ausrüstung (Steigeisen, Pickel bzw. Eisgeräte, Seilsicherung) Winterbesteigungen der oft extrem aufragenden Gipfelbereiche in Angriff genommen werden können.

Die Kombination aus relativer Unbekanntheit und dem Schwierigkeitslevel vieler der Touren bedingt, dass die Julischen Alpen im Winter nicht überlaufen sind. „Man kann nicht davon ausgehen, im Aufstieg bzw. der Abfahrt Skispuren, an denen man sich orientieren kann, vorzufinden. Deshalb und weil es viele Bereiche mit mächtigen Felsabbrüchen gibt, die oft nicht hoch genug von Schnee bedeckt sind, ist gute Ortskenntnis unabdingbar“, betont Sepp Egarter.

Viele Touren-Ausgangspunkte

Da sich die Julischen Alpen langgezogen von Westen nach Osten, teils in Italien, teils in Slowenien, ausbreiten, gibt es für Skitouren eine Vielzahl möglicher Ausgangspunkte. Ideal sind Zentren, wo man, so Egarter, am Beginn der Tour flexibel statt der geplanten Variante auch eine andere in Angriff nehmen kann. Dafür bieten sich, so der Profi, fünf Ausgangspunkte an: Die Saisera nördlich des Montasio. Die Montasio Almen an dessen Südseite. Der von einer Seilbahn erschlossene Kanin. Der gewaltige Talkessel nördlich des Mangart bei den Laghi di Fusine. Und Kranjska Gora. Weitere nicht minder reizvolle Bereiche, etwa südlich des Passo del Predil/Predilpasses oder der Bohinjsko Jezero/Wocheiner See sind entweder noch stärker von den passenden Schneeverhältnissen abhängig oder erfordern eine deutlich längere Anreise.

Die 5 Ausgangspunkte im Detail

I. Valbruna/Saisera

Das breite Tal westlich von Tarvisio führt uns vorbei am Bergsteigerort Valbruna hinein in einen gewaltigen Talkessel mit Blick auf die monumentalen Nordwände des Montasio. Die Saisera (bis 1.000 m) ist ein attraktives Ski-Langlaufzentrum und Ausgangspunkt für Touren Richtung Montasch/Montasio (2.754 m), Wischberg/Jôf Fuart (2.666 m) und Großen Nabois (2.313 m). In der Saisera werden die Spuren, die Julius Kugy, der legendäre Alpinist, Autor und Erschließer der Julischen Alpen, hinterlassen hat, besonders gut sichtbar. Beispielhaft schöne Skitouren ab Saisera sind • Forca del Montasio (1.900 m), neben dem Torre Carnizza. • Forcella Mosè/Mosesscharte (2.271 m) und • Forcella Lavinal dell’Orso/Bärenlahnscharte (2.138 m) sowie • Sella Nabois/Nabois Scharte (1.970 m) via Pellarini Hütte.

II. Sella Nevea/Montasio Almen

Südlich von Tarvisio, umrahmt von Montasio im Norden und Kanin im Süden, liegt Sella Nevea. Sonnenseitig breiten sind auf etwa 1.500 m die Almen des Montasio Hochplateau aus. Sie sind einer der meistbesuchten Skitourenbereiche der Julischen Alpen, ihrer Tourenvielfalt wegen, aber trotzdem nicht überlaufen. Im Winter gelangt man nur zu Fuß von Sella Nevea (1.195 m) auf der nicht geräumten Sommer-Almstraße hierher. Die langgezogenen Almen sind Ausgangspunkt für die zahreichen mittelschweren bis herausfordenden Touren, beispielsweise • Forca dei Disteis (2.201 m), • Curtissons (2.241 m), • Forca del Palon/Palone Scharte (2.242 m) oder •  Forca de la Val/Cregnedul Scharte (2.352 m).

III. Sella Nevea/Kanin

Von Sella Nevea aus breitet sich an den steilen Nordhängen hinauf Richtung Kanin, das kleine, sehr schneesichere, direkt an die Grenze zu Slowenien heranführende, gleichnamige Skigebiet (bis 2.133 m) aus. Ob und wie die Skipisten für Aufstieg/Abfahrt benützt werden dürfen, muss aktuell beim Skigebiet hinterfragt werden. Das Rifugio Gilberti, neben der Bergstation der Kabinenbahn, ist ein bei Skibetrieb geöffneter, lohnender Einkehr-Tipp und Ausgangspunkt bzw. beim Aufstieg aus dem Tal Zwischenstation für zahlreiche Skitouren, etwa • Sella Ursic (2.280 m) oder • Prestreljenik-Fenster (2.390 m).

IV. Laghi di Fusine/Mangart

Östlich von Tarvisio am Weg Richtung Slowenien, zweigt man Richtung der zwei malerischen Bergseen, die nördlich direkt unterhalb des Mangart liegen, ab. Parkmöglichkeiten gibt es bei den Seen, die auch im Winter an schönen Tagen von Spaziergängern stark frequentiert sind. Der mächtige Talkessel samt imposanter Mangart-Nordwände ist alleine schon einen Besuch wert. Ausgangspunkt einer Reihe von Skitouren, leicht auf einer präparierten Forststraße zur • Zacchi-Hütte (1.380 m) oder vielfach anspruchsvoll, etwa • Forcella della Lavina/Lahnscharte (2.055 m), • Forcella di Ratece (1.851 m), • Strugova Kar oder • Veunza Kar jeweils maximal bis zum Wandfuß.

V. Kranjska Gora/Planica und Vršič-Pass

Nahe Kranjska Gora – insbesondere vom Langlauf- und Skisprungzentrum Planica und der Straße Richtung Vršič-Pass – lassen sich sehr viele Skitouren beginnen. Das erste Wegstück verläuft entweder leicht ansteigend mit Blick auf den Jalovec (2.645 m) oder auf der Sommer-Passstraße auf den Vršič-Pass (1.611 m) oder gemütlich via Almhütte Koča v Krnici (1.113 m) hinein in den Triglav-Nationalpark. Mögliche Touren sind etwa • Kotovo Sedlo/Kot-Sattel (2.300 m) ab Planica, • Križ Kar (1.900 m) via Koča v Krnici oder • Mala Mojstrovka (2.333 m) via Vršič-Pass.

Sepps Top-10 Skitouren-Tipps

1. Monte Lussari & Cacciatore*

Steiler Aufstieg am Pilger-/Büßerweg auf den Monte Lussari (1.789 m). Meist auch bei Schlechtwetter machbar. Optionale, anspruchsvollere Verlängerungsmöglichkeit auf den Cima del Cacciatore (2.071 m). Letzte Passage vom Skidepot zum Gipfel: Extrem – steiler Fels (Steigeisen, Pickel).
Ausgangspunkt Camporosso/Tarvisio. Bezüglich Pistenbenützung für die Abfahrt die Vorgaben des Seilbahnunternehmens beachten.

2. Rifugio Zacchi – Laghi di Fusine*

Gemütliche, sehr eindrucksvolle „Aufwärmtour“ mit gewaltiger Bergkulisse an den Nordwänden des Mangart von den beiden Seen ausgehend. Meist auch bei Schlechtwetter machbar.
Ausgangspunkt Laghi di Fusine (924 bzw. 928 m). Aufstieg und Abfahrt auf einem meist präparierten Skiweg. Zacchi Hütte (1.380 m) im Winter geöffnet.

3. Kot-Sattel – Planica*

Prächtige Tour von Planica aus mit Blick auf den monumentalen Jalovec (2.645 m). Das erste Wegstück führt auf einer Forststraße bis zur Tamarhütte (Plainski dom Tamar), dann geht es zuerst im Wald, später im freien Gelände, bergwärts bis hinauf zum Kot-Sattel/Kotovo Sedlo (2.300 m). Theoretisch wäre es von hier aus möglich, weiter auf den Jalovec aufzusteigen (sehr schwer). Abfahrt am Aufstiegsweg.
Ausgangspunkt Skisprung- und Langlaufzentrum Planica. Tamarhütte teils geöffnet.

4. Nabois Scharte – Saisera*

Zuerst im Wald bis zur Pellarini Hütte (1.499 m) dann weiter im freien Gelände vielfach mit Blick auf die unglaublichen Nordwände des Wischberg/Jôf Fuart (2.666 m). In der Folge eine steile Rinne bergwärts bis zur Nabois Scharte/Sella Nabois (1.970 m). Abfahrt am Aufstiegsweg. Die Pellarini Hütte hat im Winter nicht geöffnet.
Ausgangspunkt Saisera. Parkplatz für den Zustieg zur Pellarini Hütte.

5. Forca dei Disteis – Sella Nevea/Montasio Almen*

Zuerst von Sella Nevea (1.195 m) den Winterweg, der im Sommer eine Forststraße ist (ideal zum Warmgehen), auf die Montasio Almen. Weiter Richtung Rifugio Brazza, dann westlich ansteigend im Bereich des Sommer-Zustiegswegs auf den Montasio bis zum Ziel, dem Forca dei Disteis (2.201 m). Abfahrt am Aufstiegsweg.
Ausgangspunkt Sella Nevea.

6. Prestreljenik-Fenster – Sella Nevea/Kanin*

Von Sella Nevea aus Bergfahrt mit der Seilbahn oder Aufstieg ab Seilbahn-Talstation am Weg 635 bis zum Rifugio Gilberti (1.850 m). Weiter Richtung Prestreljenik-Fenster (2.390 m), wobei zwei Varianten möglich sind. Abfahrt am Aufstiegsweg oder der jeweils anderen Variante als Rundtour.
Ausgangspunkt Sella Nevea.

7. Lahnscharte – Laghi di Fusine*

Im monumentalen, vom Mangart (2.677 m) überragten Talkessel geht es westlich Richtung Süden, zuerst über Almgebiet, dann durch den Wald und später im freien Gelände, sukzessive steiler werdend bis hinauf zur Lahnscharte/Forcella della Lavina (2.055 m). Abfahrt am Aufstiegsweg.
Ausgangspunkt Laghi di Fusine.

8. Palone Scharte – Sella Nevea/Montasio Almen*

Wunderschöne Tour von Sella Nevea via Montasio Almen und Rifugio Brazza, hinauf zwischen Montasio und Terrarossa. Im oberen Bereich sehr steil bis zur Palone Scharte/Forca del Palon (2.242 m).
Ausgangspunkt Sella Nevea.

9. Bärenlahnscharte – Saisera*

Vom hintersten Parkplatz in der Saisera zum Aufwärmen anfangs entlang der Langlaufloipen, westlich des Wischberg/Jôf Fuart (2.666 m), dann auf breiten, relativ gemütlich ansteigenden Hängen bergwärts. Nordseitiger, eindrucksvoller Anstieg, der später steil bis sehr steil wird, bis die Bärenlahnscharte/ Forcella Lavinal dell’Orso (2.138 m) erreicht ist. Abfahrt im Nahbereich der Aufstiegspur.
Ausgangspunkt Saisera.

10. Križ Kar – Kranjska Gora*

Geniale Tour hinein in den Triglav Nationalpark mit Blick auf die Križ Nordwand, den Prisank und den Razor. Gemütlich ansteigend geht es via Almhütte Koča v Krnici (1.113 m) bis zum Križ Kar (1.900 m). Abfahrt am Aufstiegsweg, vielfach, weil nordseitig, im Pulverschnee.
Ausgangspunkt Kranjska Gora, von der Straße Richtung Vršič-Pass aus.

* WICHTIG: Für alle Touren-Infos gilt – die Angaben wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch wird keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernommen. Eine Haftung für Schäden und Unfälle wird aus keinem Rechtsgrund übernommen. Es wird geraten, vor Antritt einer Tour Auskunft über ihre gefahrlose Begehbarkeit einzuholen und die Route mittels Führer bzw. Karten oder digital gewissenhaft zu planen.

Sepp und die Julier

Josef Egarter (im Bild) ist der Grandseigneur der Kärntner Berg- und Skiführer. Er kennt die Julischen Alpen wie seine Westentasche und kann auf viele Jahrzehnte Erfahrung dank hunderter von Sommeralpintouren und Winterskitouren in den Juliern verweisen. Aus Villach, das verkehrstechnisch ideal liegt, um die einzelnen alpinen Ausgangspunkte zwischen 30 und 60 Autominuten zu erreichen, zieht es ihn, der persönlichen Leidenschaft wegen, privat immer wieder in die Bergwelt zwischen Montasio, Triglav & Co, wo er insbesondere abseits der bekannten Gipfel unterwegs ist. Noch öfter führt er als Chef der Villacher Alpinschule 4 Jahreszeiten Kunden als Tourenpartner in die monumentale Bergwelt im Dreiländereck Italien – Slowenien – Österreich.

Alpinschule 4 Jahreszeiten – Skitouren in den Julischen Alpen

Zwei Skitouren-Angebote (3 bzw. 7 Tage) stehen zur Wahl:
Verlängertes Skitouren-Wochenende bzw. Skitouren-Erlebniswoche Julische Alpen

  • Voraussetzung: Umfassende Skitourenerfahrung
  • Tourenzusammenstellung: nach Absprache, insbesonders abhängig von der Schnee- und Wetterlage
  • Zeitraum: Mitte Dezember – Ende April
  • Führung durch einen Berg- & Skiführer der Alpinschule 4 Jahreszeiten
  • Kosten & Termine auf Anfrage

DETAILS: Alpinschule 4 Jahreszeiten Villach, Website: vjz.bergbewegt.at

„Basislager“ nahe Villach

Sepp Egarter empfiehlt als Quartier das Hotel Zollner, von dem aus man ebenso schnell die Großräume Tarvisio (Julische Alpen West) und Kranjska Gora (Julische Alpen Ost) erreicht. Der Zollner ist ein sympathisch-solides 4-Sterne Hotel in unmittelbarer Nähe zu Villach. Nette Lage, feiner Wellness-Sauna-Bereich, bodenständig-gute Kärntner- bzw. Alpe-Adria-Küche.
PREIS: ab € 75,– pro Person im DZ mit Frühstück pro Nacht (ab 3 Nächten)
Hotel Restaurant Zollner | Gödersdorf bei Villach | www.hotel-zollner.com

Rücksicht auf Wildtiere nehmen!

Je schneereicher, desto mehr heißt Winter in alpinen Regionen wie etwa den Julischen Alpen für Wildtiere täglicher Überlebenskampf. Eine einzige, vom Menschen verursachte, völlig unnötige Flucht und damit verbunden größter Stress, vergeudet binnen kürzester Zeit enorm viel Energie. Was Reh, Hirsch, Hase, Schneehuhn, Gams, Steinbock & Co im Winter an Energie binnen einer Woche benötigen, müssen sie für eine einzige Flucht aufwenden. Mehrfach flüchten zum müssen ist für sie daher lebensbedrohlich. Deshalb gilt es, Kontakt mit Wildtieren so gut es geht zu vermeiden. Ihnen aus dem Weg zu gehen und ihnen nicht näher als unbedingt nötig zu kommen, ist angeraten. Auch im Winter sollte man keine Überreste von Essen am Berg wegwerfen. Besonders wichtig, insbesondere im Waldbereich ist, unbedingt auf Wegen bzw. frequentierten Strecken zu bleiben, um die Tiere an ihren Rückzugs-Ruheplätzen nicht zu stören.

Buchtipps

Skialpinismus Julische Alpen

Zwei Bände mit je 100 Skitouren auf jeweils 400 Seiten – hochkompetent und bilderreich dargestellt. Viele der Touren sind wegen der gewaltigen bis waghalsigen alpinistischen Leistungen der Autoren spannend und ehrfurchtsvoll zu lesen, machbar sind viele davon aber selbst für passionierte Skitourengeher nicht.
Edizioni Versante Sud – Skialpinismus in den Julischen Alpen – West bzw. Ost – P. Ganitzer, C. Wutte, R. Zink: je € 32,– www.versantesud.it/de

Skitourenführer Kärnten Süd

21 Skitouren in den Julischen Alpen in Italien und Slowenien. Autor Christian Wutte ist einer der drei Verfasser der beiden Führer zum Skialpinismus in den Julischen Alpen.
Rother Bergverlag – Kärnten Süd – C. Wutte – € 17,40 www.rother.de

Ein Apotheker als Fotokünstler

Viele der Fotos dieses Artikels, die den italienischen Teil der Julischen Alpen zeigen, stammen von Carlo und Elia Spaliviero. Carlo ist Apotheker in Tarvisio. Und Fotokünstler. Er fotografiert mit großer Begeisterung die Julischen Alpen. Sohn Elia hat die Foto-Passion geerbt und sich auf Drohnen-Fotografie spezialisiert. Die Fotos der beiden sind auch im prächtigen Bildband „Tarvisio – seine Wälder, Berge, Gewässer und Menschen“ zu bestaunen.
www.carlospaliviero.it | www.farmaciaspaliviero.com