Kribbelt es schon? Ist die Sehnsucht nach lässigem Ski-Abfahrtsgenuss kaum noch auszuhalten? Oder standen bereits Skitage am Mölltaler Gletscher (Skibetrieb seit Mitte Oktober 2024) am Programm? Bei aller Ski-Sehnsucht und Begeisterung ist es wichtig, nicht unvorbereitet in die Saison zu stolpern. „Ideal ist, wenn man sich vorab der Fitness widmet. Mobilisieren, Stretching und speziell die Muskulatur, die man fürs Skifahren benötigt, zu stärken, ist sehr ratsam“, betont Wolfgang Krainer, der zusammen mit Frau Emanuela und Tochter Vanessa die gleichnamige Skischule in Bad Kleinkirchheim leitet. „Fit steht man stabiler am Ski und ist sicherer unterwegs. Das erhöht den Fun-Faktor deutlich“, so der Profi. Weitere Basics: Prüfen, etwa ob Ski, Bindung und Schuhe ein Service benötigen. Guter Kantenhalt und gewachste Ski steigern die Abfahrtsfreude. „Ob die Auslösewerteinstellung der Bindung noch korrekt ist muss geprüft werden. Ebenso, ob die Sohlen der Skischuhe nicht zu sehr abgetreten sind, weil dann die Bindung nicht optimal funktionieren würde“, nennt Christoph Hobitsch von Sport Wulschnig in St. Oswald vor dem ersten Skitag empfohlene Checks.

Wahl des passenden Skitags für den Saisonstart

Für den Start in die Skisaison sollte man einen Tag wählen, an dem auf den Pisten nicht zu viel los und die Sicht gut ist. Auch ideal für den ersten Skitag sind kleinere, gemütlichere Skigebiete wie etwa die Hochrindl. „Bei uns in Bad Kleinkirchheim sind die Samstage oft recht ruhig und deshalb ideal für den ersten Skitag“, verrät Wolfgang Krainer. Nicht nur am ersten Skitag, sondern generell, sollte man, so Experte Krainer, „vor der ersten Abfahrt, oben am Berg zumindest fünf Minuten aufwärmen. Das mobilisiert den Körper und regt den Kreislauf an.“ Als Spaß-Multiplikator sehr bewährt hat es sich, ein paar Stunden mit einem Profi unterwegs zu sein. Gezielte, individuelle Tipps verhelfen selbst passionierten Skifahrern zu noch lustvollerem Skifahren. „Wir bieten eigene Privattermine, um etwa einen halben Tag lang gemeinsam skizufahren. Unbedingt ratsam sind solche Termine für Wiedereinsteiger oder Skifahrer, die trotz neuer Ski mit sehr enger Skiführung unterwegs sind“, erklärt Krainer.

Faszination abseits der Pisten

Immer mehr Skifahrer zieht es weg von den Pisten, hinaus ins freie Skigelände. „Es ist dieses Gefühl, sich frei und leicht zu fühlen, ganz im Moment zu sein und den Flow zu genießen, das mich am Geländeskifahren bis heute fasziniert“, schwärmt der Nassfelder Freeride-Profi Alex Huber, der die Skischool Sunny Side leitet. „Unter Freeriden versteht man seilbahnunterstütztes Skifahren im freien Gelände abseits von Pisten. Die mehrfache Abfahrt steht im Mittelpunkt. Kurze Aufstiege, vielleicht eine halbe Stunde oder Stunde dienen dazu, noch bessere Ausgangspunkte zu erreichen“, erklärt Huber. Bezüglich Sicherheit der wichtigste Unterschied zwischen Piste und Gelände ist, dass man beim Freeriden (Englisch für Geländeskifahren) ausschließlich selbst für die Einschätzung der Lawinensituation verantwortlich ist.

„Aufwärmen vor der ersten Abfahrt sorgt für mehr Spaß beim Skifahren“

Wolfgang Krainer mit Frau Elamuela und Tochter Vanessa, Ski- & Sportschule Krainer
www.skischule-badkleinkirchheim.at

„Sehr abgetretene Skischuh-Sohlen sind ein Sicherheitsrisiko“

Christoph Hobitsch, Sport Wulschnig, St. Oswald
www.intersport-badkleinkirchheim.at

ON-PISTE EXPERTENTIPPS

Auch wenn man es seit Kindheitstagen beherrscht, ist nicht zu unterschätzen, dass Pisten-Skifahren körperlich fordernd ist. Fit und mit passender Ausrüstung macht es besonders viel Spaß.

1. Ausrüstungs-Check am Saisonbeginn

Ski, Bindung samt Auslösewert und Schuhe rechtzeitig vor dem ersten Skitag auf volle Einsatzfähigkeit checken (lassen).

2. Aufwärmen vor der ersten Abfahrt

„Wir raten zumindest 5 Minuten vor der ersten Abfahrt aufzuwärmen (lockern, dehnen, mobilisieren). Das steigert die Leistungsfähigkeit und erhöht die Sicherheit“, so Wolfgang Krainer.

3. FIS-Regeln beachten

Die FIS-Regeln definieren den (rechtlichen) Rahmen für das Pisten-Skifahren. Sie gilt es zu beachten! Details: www.alpinesicherheit.at/10-fis-regeln

4. Man ist nicht so „gut“ wie zu Saisonende

Am Saisonanfang sollte man behutsam loslegen. Es gilt, sich wieder an die viele Monate nicht gemachte Bewegung heranzutasten.

5. Tag und Skigebiet gezielt wählen

Für erste Skitage sollte man den Tag (nicht zu viele Skifahrer, gute Sicht) und/oder das Skigebiet (kleiner, weniger Skifahrer) gezielt auswählen.

6. Konzentration bis zum Schluss

Der Skitag ist erst zu Ende, wenn man die Skier nach der letzten Abfahrt sicher abgeschnallt hat! Weiters wichtig: Bei jeder Abfahrt, bis zum letzten Fahrmeter konzentriert zu bleiben.

7. Mehr Spaß durch Profi-Hilfe

Wenn man sich unsicher fühlt oder merkt, dass der eigene Fahrstil nicht mit den aktuellen Skimodellen harmoniert, verhelfen ein paar Stunden Profi-Coaching beim gemeinsamen Skifahren zu viel mehr Freude. Unbedingt angeraten für Ski-Wiedereinsteiger.

Infos & Links: Ski On- & Off-Piste

„Das Freeride-Gelände kann man oft schon vom Lift aus checken“

Christian Sölle, Sport Sölle Tröpolach und Nassfeld
www.soelle.at

„Das geniale Gefühl von Freiheit fasziniert mich am Freeriden“

Alex Huber, Skischool Sunny Side Nassfeld
www.skischool-sunnyside.com

OFF-PISTE EXPERTENTIPPS

Skifahren abseits der Piste hat, was Ausrüstung, Sicherheit und Vorbereitung betrifft, nicht viel mit dem Pisten-Skifahren gemeinsam.

1. Nicht immer möglich

Selbst wenn ein Skigebiet geöffnet hat, kann man nicht davon ausgehen, dass es möglich ist, ins Gelände zu fahren. „Mindestens 1 bis 1,5 Meter Schnee sind Grundvoraussetzung“, sagt Freerider Huber.

2. Tourenplanung & Lawinencheck

Fundiertes Vorbereiten ist Pflicht, gilt es doch Wetter, Schneebeschaffenheit und Lawinensituation genau zu beachten. Auch zu planen, wo man im Detail unterwegs sein will, ist wichtig. Und vor Ort sind die Gegebenheiten zu checken, ehe man sich ins Gelände wagt. „Oft ist es möglich, das Gelände vom Lift mehrere Fahrten lang zu analysieren“, weiß Christian Sölle von Sport Sölle am Nassfeld.

3. Komplette Sicherheitsausrüstung

Bei Abfahrten im Gelände muss man mit Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS), Lawinen-Schaufel und -Sonde ausgestattet sein.

4. Anstrengender und Schweißtreibender

Freeriden ist – stark abhängig von den Schnee- und Geländeverhältnissen – deutlich fordernder als Pistenskifahrten. Gute Fitness und atmungsaktive Kleidung sind wichtig.

5. Nur mit Profi-Unterstützung ratsam

Wer sich neu ans Freeriden heranwagen will, sollte bei einem Profi wie Alex Huber und seinem Team „schnuppern“. Ski und Sicherheitsausrüstung können anfangs geliehen werden. Und Profis helfen dabei, das Lawinen-Restrisiko zu minimieren.

6. Später am Tag steigt das Restrisiko

In der Regel gilt – bei steigender Temperatur im Tagesverlauf steigt das Lawinenrisiko, gleichzeitig ist man nach zig Abfahrten weniger fit.

7. Achtung bei der Rückkehr auf die Piste!

„Voll Adrenalin, kommt es immer wieder vor, dass Freerider von Abseits in Pisten ’springen‘, ohne die Skifahrer zu beachten. Auf der Piste sind die FIS-Pistenregeln zu beachten“, betont Huber.

ON-PISTE AUSRÜSTUNG

Ski & Co

Die Alpinski-Auswahl ist riesig. Sie reicht von rennnahen, sportlichen Skiern (etwa Head Weltcup Rebels e-Pro € 1.260,– www.head.com), drehfreudigen Allroundmodellen und Damen-Serien bis zu all Mountainski, für Piste und Tiefschnee. Neben Länge und Mittelbreite (in mm) unterscheiden sich die Modelle was Taillierung (vorne/hinten breiter), Bauform (etwa Rocker – leichte Aufbiegung des Skis nicht erst ganz an Spitze und Hinterkante) und Material betrifft. „Bindungen werden meist als fixes System mit den Skiern angeboten“, erläutert Hobitsch. „Wichtig bei Skischuhen ist zu wissen, dass fast alle neuen Modelle anpassbar sind. Wir haben viele Möglichkeiten, etwa auch um bei einem Halux o.ä. eine bequeme Passform zu erreichen“, betont Hobitsch. Ergänzt wird die Ausrüstung durch Skistöcke. Klassische Modelle mit Schlaufen und besonders sichere mit Leki-Trigger-Griffsystem.

Sicht & Sicherheit

Skibrille und Helm müssen eine Einheit bilden. Soll heißen – beim Brillenkauf den Helm mitnehmen und umgekehrt. Bei der Brille ist neben der Passform zu beachten, dass sie (auch) über eine helle, sehr kontraststarke Scheibe, für diesiges Wetter, verfügt. „Neu und sehr komfortabel sind Helme mit integrierter Brille. Nicht wie andere Helmvisiere sind diese Brillen nach unten hin geschlossen“, beschreibt der Sport Wulschnig-Profi die Innovation. Beim Helm ist bequemer, allerdings nicht zu lockerer Sitz wichtig, damit er bestmöglich schützt. Auch ratsam sind Rückenprotektoren (etwa Komperdell Air Vest Light € 179,95 www.komperdell.com). Alternativ gibt es Rucksäcke mit integriertem Protektor (siehe Off-Piste-Rucksäcke).

Bekleidung

Das Schichten-Prinzip ist beim Alpinskifahren Standard. „Man sollte keine langen Unterhosen tragen, die in Skischuhen hineinragen und Reibe- bzw. Druckstellen verursachen, sondern Stutzen, die weit auf der Wade nach oben reichen“, rät Christoph Hobitsch. Weiters wichtig sind passende Ski-Handschuhe sowie bei Bedarf unterm Helm tragbare Strumpfmasken und Schlauchtücher. Beim Sonnenschutz sind Cremen mit Kälteschutz wichtig (etwa Belsun Sonnencreme (LSF 20, 30, 50) ab € 13,– www.swiss-suncare.ch).

OFF-PISTE AUSRÜSTUNG

„Die Ausrüstung beim Freeriden ist über weite Strecken eine andere als auf der Piste. Das beginnt bei den Skiern, weil im Gelände mehr Auftrieb, sprich breitere, längere Ski nötig sind“, stellt Christian Sölle fest. Er ist Chef der gleichnamigen Sportshops am Nassfeld und in Tröpolach, wo er Ende November sein neuen Flagship-Store eröffnet hat.
Denkt man übers Freeriden nach, sollte man überlegen, ob man (fast) nur abfahren will oder kürzere bzw. längere Aufstiege plant.

Tiefschnee-Ski & Bindung

Freeride-Modelle sind länger und breiter als Pistenski (zumindest Körperlänge und Mittelbreiten ab 90 mm). Grob gilt – je abfahrtsorientierter, desto breiter und je aufstiegsorientierter desto schmäler. Sie werden nicht fix mit Bindung geliefert, weil es mehrere Optionen gibt: Alpin-Bindungen (keine längeren Aufstiege). Aufstiege ermöglichende, nicht ganz leichte Freeride-Bindungen. Robuste Skitourenbindungen.

Schuhe fürs Freeriden

Bei Skischuhen gibt es mehrere Varianten: Klassische Alpinskischuhe. Hybrid-Modelle, kompatibel mit Alpin- und Tourenskibindungen. Abfahrtsorientierte Tourenskischuhe.

Lawinen-Sicherheit

Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS), Schaufel (etwa Mammut Alugator Ride 3.0 € 70,– www.mammut.com), Sonde (etwa Pieps Probe Alu ab € 60,– www.pieps.com) und Erste-Hilfe-Set sind beim Freeriden Pflicht. Lawinen-Airbag-Rucksäcke sine eine Option (etwa Scott Patrol-Serie ab € 1.099,95 www.scott-sports.com). Jedenfalls braucht es, um die Ausrüstung zu verstauen, einen gut sitzenden Rucksack, von denen einige mit Rückenprotektor ausgestattet sind. Sonst ist ein Protektor (etwa Scott Airflow Free Weste € 199,95 www.scott-sports.com) überlegenswert.

Helm & Co

„Ein Helm ist im Gelände ein Muss. Er soll robust wie ein Pistenhelm, nicht zu schwer und gut belüftet sein“, lautet Alex Hubers Rat. Eine gut belüftete Skibrille (etwa Julbo Lightyear mit, um Luft einzulassen nach vorne ziehbarer Scheibe, ab € 164,90 www.julbo.com) ist unabdingbar. Bei Stöcken (etwa Leki Guide 2 € 135,– www.leki.com) sind große Schneeteller und, je nach Verwendung auch Längenverstellbarkeit, wichtig. Handschuhe (zweites Paar in den Rucksack!) müssen sehr nässerobust (Schneekontakt) sein.

Bekleidung

Für Stutzen gelten die Tipps vorne (On-Piste). Da Freeriden schweißtreibend ist, sollten Feuchtigkeit ableitende Baselayer unter Feuchtigkeit aufnehmenden Midlayern getragen werden. Darüber hat sich an kalten Tagen ein leichtes Isolationsoberteil bewährt, ehe Hose (ideal Latzhose, um Eindringen von Schnee zu verhindern) und Jacke, beides wasserdicht, folgen. Strumpfmaske bzw. Schlauchtuch sollten im Rucksack mit dabei sein. Und Sonnen- & Kälteschutz ist im Gelände unabdingbar (siehe On-Piste).

ON-PISTE – PRODUKT-TIPPS

Getestet und kritisch hinterfragt von Oliver Pichler

 

SKI & BINDUNG

Innovation für maximale Sicherheit
Protector heißt die herausragende, neue Skibindung von Head, die u.a. bei Dreh-Sturzbewegungen noch besser auslöst als andere Bindungen und so insbesondere Knieverletzungen entgegenwirkt. Die Protector-Bindung ist für zahlreiche Head-Skimodelle verfügbar, etwa die Supershape-Linie und die Joy-Damen-Modelle.
HEAD – Supershape E-Original € 1.000,– | Super Joy Women’s Ski € 800,–
www.head.com

ALL MOUNTAIN SKI

On- und Off-Piste einsetzbar
Wer einen Ski für harte Verhältnisse, Pisten bei viel Neuschnee und kurze Ausflüge in den Tiefschnee wünscht, greift zu All-Mountain-Modellen. Sie sind etwas länger und breiter als klassische Pistenski. Im Test sehr begeistert hat uns Völkls neuer Peregrine, den es in zwei Mittelbreiten (80 und 82 mm) gibt. Verlässlich sein Kantengriff am Eis, lässig das Fahren im Tiefschnee.
VÖLKL – Peregrine 80 bzw. 82 Skis ab € 950,–
www.volkl.com

SCHUH MIT KOMFORT-PLUS

Skischuhe, die auch Moonboots sind
Was klingt, wie im Märchen, macht die Schweizer Firma DAHU seit über einem Jahrzehnt wahr. Sie kombiniert bequeme, auch ohne die Schale als robust-warme Moonboots verwendbare Innenschuhe mit einer gesondert anziehbaren Skischuh-Außenschicht. Im Test waren der Komfort und ganz besonders die Abfahrtsperformance überzeugend gut.
DAHU – Ecorce-Modelle für Herren und Damen ab € 599,–
www.skidahu.ch
www.the-original.at (Marken – DAHU)

STOCK- & HANDSCHUH-KOMBI

Sicheres, innovatives Griffsystem
Trigger 3D nennt Leki die neueste Generation des Skistock-Griffsystems, das ohne klassische Schlaufe auskommt. Mit einer kleinen Schlaufe am Handschuh (es gibt dafür eigene Modelle) „hängt“ man sich in den Griff ein. Das ist bequem, erspart die Schlaufe und bei einem Sturz löst sich der Stock automatisch von der Hand. Für Handschuhe ohne die Mini-Schlaufe gibt es eine praktikable, überziehbare Lösung.
LEKI Trigger – zahlreiche Stockmodelle ab € 90,– | viele Handschuhvarianten ab € 90,–
www.leki.com

HELM & SKIBRILLE

Komfort-Kombi am Kopf
Wenn Helm und Skibrille nicht harmonieren, ist das zumindest unangenehm, etwa kalt auf der Stirn oder die Brille drückt auf die Nase. Deshalb gibt es u.a. von Julbo Helme mit integrierter Brille, die wie ein Visier herunterklappbar ist. Mehr Komfort geht nicht. Wenn dann die Brillenscheibe, wie bei Julbo gewohnt, auch noch top ist (etwa die neue Reactive 1-3 High Contrast) genießt man den Skitag noch komfortabler.
JULBO – Globe Helm ab € 299,–
www.julbo.com

SKI-STUTZEN

Reiben und Schienbeinprobleme minimiert
Für Skischuh-Stutzen gilt: Sie sollten weit auf der Wade nach oben, möglichst sogar bis in die Kniekehle reichen und nicht zu groß sein. Überdies sollten die Hosenbeine der Unterhose nicht bis in den Schuh reichen, um Druck- bzw. Reibestellen an den Schienbeinen zu vermeiden. „Wir haben mit den Skisocken von Sidas die allerbersten Erfahrungen. Es gibt sie in zig Varianten und Qualitäten“, schwärmt Christoph Hobitsch.
SIDAS – Skisocken ab € 24,95
www.sidas.com

OFF-PISTE – PRODUKT-TIPPS

Getestet und kritisch hinterfragt von Oliver Pichler

 

TIEFSCHNEE-SKI

Neue Freeride-Serie
Sea nennt Scott die neue Serie (88, 98, 108 und 116 mm Mittelbreite) stylischer unisex Freerideski. Alle und ganz besonders der 108 fahren sich im Tiefschnee unübertroffen lässig, scheinbar butterweich. Bauweise (Rockerkonstruktion vorne und hinten) und integrierter Kantenübergang sorgen für süchtig machendes Feeling im Gelände.
SCOTT – SEA SKI ab € 499,95 (ohne Bindung)
www.scott-sports.com

BINDUNGSVARIANTEN

Alpin- und Tourenbindungen
Je nach Vorhaben (nur Abfahrt oder auch Aufstieg) fällt die Wahl der Bindung technisch wie kostenmäßig sehr unterschiedlich aus. Salomons STRIVE-Serie umfasst vier sehr gut mit den Scott Sea Ski harmonierende All-Mountain-Bindungen ohne Aufstiegsfunktion.
SALOMON – Strive 12 bis 16 ab € 180,–
www.salomon.com

Wer Top-Aufstiegsperformance und maximale Sicherheit in der Abfahrt wünscht, greift zu einer Hybrid-Pin-Bindung, etwa der neuen Tecton der Schweizer Bindungsschmiede Fritschi. Robuster Pin-Vorderbacken und fixer Alpin-Fersenbacken zeichnen sie aus.
FRITSCHI – Tecton 13 € 599,95
www.fritschi.swiss

SCHUHE

Geniale Hybrid-Skischuhe
Wenn das Aufsteigen nicht völlig ausgeschlossen ist, sind Schuhe empfehlenswert, die fürs Freeriden mit deutlichem Aufstiegsanteil aber bei Bedarf auch fürs Pisten-Skifahren bestens einsetzbar sind. Genial bezüglich Passform, Härte der Schale und Beweglichkeit im Aufstieg ist die Cochise-Serie von Tecnica, von denen es je drei Damen- und Herrenmodelle gibt.
TECNICA – Cochise ab € 550,–
www.blizzard-tecnica.com

UNIVERSALHELM

Ski- und Alpinhelm in Kombination
Der neue Haute Route Helm von Mammut ist dank eines speziellen Kühlsystems so gut belüftet, dass eine leichte, helmtaugliche Haube mitgeliefert wird. Er ist fürs Skifahren und Klettern zertifiziert. Das macht ihn zusammen mit geringem Gewicht (350 g) zum auch im Aufstieg angenehm zu tragenden, sicheren Begleiter bei Abenteuern abseits der Piste.
Mammut – Haute Route Helmet € 140,–
www.mammut.com

LVS-HIGHLIGHT

Klassiker noch besser
Barryvox heißt das leistungsstarke Lawinen-Verschütteten-Suchgerät von Mammut. Jetzt wurde es überarbeitet. Es ist nun noch kleiner und leistungsfähiger. Die Suche nach Verschütteten ist noch schneller, effizienter und präziser möglich, dank zusätzlicher akustischer Signale und einer speziellen Feinsuchführung. Die Suchbreite des 3-Antennen-Geräts (70 Meter) ist wie gehabt. Top das neue Display – für beste Lesbarkeit auch bei direkter Sonne und bei Brillen mit polarisierten Gläsern. Noch besser wurden Energieeffizienz und damit Batterielaufzeit.
MAMMUT – Barryvox S2 € 480,–
www.mammut.com

RUCKSACK & MEHR

Rückenprotektor inklusive
Durchdacht, praktisch, leicht und mit zig Features (etwa Sicherheitsausrüstungsfach, Helmhalterung, zwei Varianten der Skibefestigung) ausgeführt, ist der Free Rider von Ortovox das Musterbeispiel eines Freeride-Rucksacks. Es gibt ihn in zwei Größen, jeweils für Damen und Herren. Top: Um einen Rückenprotektor ergänzbar.
ORTOVOX – Free Rider 22 (20) und 28 (26) ab € 180,– | Clasp Spine Protector € 30,–
www.ortovox.com